Jetzt wird abgerechnet
- Antje

- 2. Jan.
- 7 Min. Lesezeit
Meine To-want-Liste bis 31. Dezember 2025
Was folgt, ist kein Rückblick zum Abhaken.
Sondern ein Gang durch das, was aus meinen To-Wants geworden ist.
Du kannst mitgehen.
Oder mittendrin einsteigen.
Abrechnung – in Werkstatt-Schritten
Abrechnen heißt hier nicht abrechnen
Und was das mit Losgehen zu tun hat
Aus der Werkstatt. Wissen, das weiterhilft.
Jetzt wird abgerechnet – Meine To-want-Liste bis 31. Dezember 2025
Abrechnung klingt nach Ernst und Excel. Ist es hier nicht.
Es ist ehrliches Hinschauen.
Ein bisschen Kopfschütteln.
Und dieses kurze Staunen darüber, wie ich die Dinge vor zwölf Wochen noch betrachtet habe.

Am 9. Oktober 2025 habe ich meine To-want-Liste geschrieben.
Nicht spontan. Sondern bewusst.
Weil ich die Wochen bis zum Jahresende noch einmal ordnen wollte.
Und mir eingestehen, was ich mir bis dahin wirklich noch wünsche –jenseits von To-dos, Pflichten und dem, was man „vernünftigerweise“ noch schaffen sollte.
Der Titel war trotzdem klar: Unvernünftig? Ja bitte.
(Die Original-Liste kannst du hier nachlesen.)
Meine 25 To-Wants – und mein aktueller Stand
Jetzt ist Ende 2025. Zeit für eine Abrechnung.
Aus der Werkstatt
Die neue wilde Obstwiese ist gepflanzt und wächst ins nächste Jahr hinein.
Leider nicht – sehr schade – die Wiese dafür steht noch nicht zur Verfügung, aber vielleicht kommt das noch
500 Abonnenten für die WERKSTATT-Notizen.
Die Community wächst. Wow. Das ist echt cool.
500 waren das Ziel. Das habe ich nicht geschafft. Heute sind es 143 Abonnent:innen, die die Werkstattnotizen lesen und dabeibleiben. Anfang Oktober: 0.
Fühlt sich nach einem Anfang an, einem echten, guten Anfang.
Nur noch Lieblings-Dinge im Leben (u. a. kantiger Toyota Land Cruiser). ⌛Das Charakter-Auto ist in Arbeit. Ist gar nicht so einfach, einen gebrauchten LC J90, 100 oder 120 in guten Zustand zu finden – und erschwinglich. Wir sind dran. Wer was weiß, hört oder jemanden kennt, der jemanden kennt – her damit.
Der zehnte Blogartikel Aus der Werkstatt geht live.
✔️ Yep, umgesetzt – dies hier ist Nummer 10. Das Format hat sich geschärft und wird sich weiterhin um echtes, authentisches Marketing drehen: Praxisberichte, Beobachtungen aus der Arbeit und auch das ein oder andere unf*ckingfassbare. Schreiben ist meine Ausdrucksform. Kann ich. Mach ich.
Ich mache leckeren Schlehen-Sirup.
✔️ gemacht – Es ist naturbelassener Schlehensaft geworden, die SCHLEHENKRAFT – stärkend & ausgleichend. Jeden Tag einen Fingerhut davon stärkt die Abwehr, den Kreislauf und den Stoffwechsel. Und die Wanderer freut’s auch, wenn sie ein Fläschchen davon in den Rucksack packen können.
5 neue Kund:innen per BAFA-Fördermittel-Coaching begleiten.
Ich durfte im vierten Quartal zwei Unternehmen begleiten.
Fünf sind es nicht geworden. Das war dann doch ein bisschen zu wagemutig. Wichtig: Die zwei Unternehmen, die ich beraten habe in Sachen Außenwirkung & Strukturierung ihrer Formate, haben Ideen und Zukunftssicht gewonnen.
Und gleichzeitig ist etwas sehr Wichtiges passiert:
Die ersten BAFA-Mittel aus Quartal 2 und 3 sind an die Unternehmen zurückgeflossen. Ganz konkret. Aufs Konto der Unternehmen.
Für mich mindestens genauso relevant: Mein Netzwerk zu anderen BAFA-Berater:innen wächst. Wir unterstützen uns gegenseitig. Wir haben unterschiedliche Schwerpunkte –
von Fördermitteln (linkedin.com/in/geldfinderin von https://silkebremser.de ) über Webseiten (linkedin.com/in/jens-piesker-379231184 von https://www.onfiredigital.de/) und Digitalisierungsprojekten (linkedin.com/in/olaf-binek von b2digital.de)
bis hin zu meinem Thema: Strategischem Marketing.
Das fühlt sich nach tragfähiger Struktur an. Nicht nach Einzelkampf.
Dritte Ausgabe der Werkstatt-Notizen versenden.
✔️ konsequent umgesetzt – mein Blog „Aus der Werkstatt“ und der Newsletter „Werkstatt-Notizen“ wachsen zusammen und greifen ineinander. Bisher sind erschienen:
28.12.2025 Ein Plädoyer für das LOSGEHEN. 02.12.2025 Wenn ich mich festlege, vergraule ich die anderen. 09.11.2025 Dumm, faul, frech und leicht zu haben. | Lesestoff zum 09. November
01.11.2025 OSTIMIST:IN – Wir können sogar aus Sch… Drops drehen 28.11.2025 Werkstatt-Notizen No. 1
1.000 Follower bei LinkedIn.
Hhhmmm …. das wurmt mich so’n bisschen. Leider stehe ich noch nicht bei 1.000, sondern erst bei 814. Das ist natürlich auch sehr cool – besonders, weil das seit Oktober überwiegend aktive Kontaktanfragen an mich waren.
Herbstpflege des Gartens mit Blühwiesenschnitt.
✔️ erledigt – natürlich. Jetzt darf der garten die Winterruhe genießen – ich schaue alle paar Tage mal nach dem Rechten, alles friedlich. Der Teich hat eine Eisschicht.
Ich strahle weiter – warm und echt. ✔️ Ihr spürt das.
Ich bekomme das zurück gespiegelt –
in Gesprächen im echten Leben und in Direktnachrichten. Oder auch auf einer Postkarte. Wow.
Dieses Feedback nehme ich nicht selbstverständlich. Es zeigt mir, dass ich mich nicht verbiege und dass das, was ich tue und wie ich es tue, ankommt.
Dafür sage ich danke. Richtig dick und fett D-A-N-K-E.
Ein Buch komplett lesen: “The Wager”.
Neeeee … liegt noch neben meinem Lieblingssessel. Hab in der Lesezeit lieber selbst Lektüre geschrieben.
Endlos-Strickprojekt abschließen.
Das endlos-Strick-Projekt hat sich mir verweigert. Irgendwie will es nicht zu Ende gebracht werden. Ich hab ne leise Ahnung, wieso das so ist. Die Nuss knack ich noch. Dafür gibt’s jetzt ein dickes, warmes Stirnband. Mit Wolle und Strickanleitung von Lalaine in Berlin.
Mein Online-Business-Coaching-Angebot veröffentlichen.
✔️YEZZZZZ!!!! (Ich weiß: Satzzeichen sind keine Rudeltiere.) Was für ein Ritt – ich hab’s geschafft. Das erste Free Event VON GRAU ZU WOW fand am 17. Dezember statt. Und noch viel besser: Mitte Januar startet der PATH TO ORANGE. 12 Wochen, 6 Kapitel und 6 offene Q&A-Calls. Dein Weg in Dein eigenes Orange, Schritt für Schritt. Damit 2026 das Jahr wird, in dem Du Dein Orange findest.
Täglich mit einem Glas heißem Zitronenwasser starten.
✔️ Ritual etabliert, nicht immer morgens, manchmal auch am Vormittag oder am späten Nachmittag.
Und dazu lerne ich – neue Dinge, die Freude machen
Mehr über alte Obstsorten, Hochstämme und robuste Bäume lernen.
✔️ Wissen wächst täglich, im Februar wird wieder geschnitten
Regelmäßig bloggen – inklusive technischer Feinheiten.
✔️ Da hab ich echt jede Menge gelernt. Fetzt.
In das Thema Sales hineingewachsen sein.
✔️ Ouh, Leute, da hat’s n gewaltigen Schritt getan. Und zwar in dem Moment, wo mein Online-Angebot endlich stand. Ab da war klar: was, für wen und warum.
Verstehen, wie Bloggen als Vertrauens- und Sichtbarkeitsstrategie funktioniert.
✔️ Das funktioniert im Grunde wie ein digitales Schaufenster bzw. sogar wie ein Gespräch. Ich erzähle über meine Arbeit, wie ich arbeite, was für mich Priorität hat, was mir selbst wichtig ist. Und ja: ich zeige mich damit, auch mit Bildern. Nicht so gern, das geb ich zu, mit Videos. Im Ergebnis lernen die Menschen mich digital kennen und wissen dadurch schon viel über mich und meine Art, das Thema Sichtbarkeit und Marketing anzupacken.
Ultra-leckeren Schlehensirup machen – und Freude teilen.
✔️ Ich hab gelernt, wie Schlehensaft gemacht wird. Schlehensirup war mir echt zu aufwändig – und zu gering in der Menge. Das Pflücken der Schlehen ist mühevoll und dauert lange. Finden muss man sie auch erstmal. Deshalb habe ich mich für Schlehensaft entschieden. Und der ist sehr, sehr lecker und gesund.
Und warum? Was ist mein Sinn dahinter?
Dieses Strahlen in den Augen, wenn Kund:innen ihren Weg erkennen.
✔️ Mehrfach erlebt, das mag ich soooo sehr.
Menschen ermutigen, ihren eigenen Weg zu sehen und zu gehen.
✔️ Das ist jetzt schon ein fester Bestandteil meiner Arbeit. Und es impliziert: Ich unterstütze und begleite Unternehmer:innen, die einen Weg gehen oder gehen wollen.
Neue Obstwiese als Lebensraum für Bienen, Insekten, Vögel und Genuss.
Wär toll, momentan leider noch nicht umsetzbar. Dafür gibt’s unseren schönen Naturgarten direkt angrenzend an den Naturpark Hoher Fläming.
Beim Abi-Treffen dabei sein und Technik-Hürden lösen.
✔️ War schön jewesen. Und es wächst was Neues draus. Und überhaupt … Mädels und Jungs der 11e (und c und d).
Mit meinen drei besten Freundinnen telefonieren.
✔️ Zählen Sprachnachrichten auch mit?
Meine beste Kindheitsfreundin treffen.
Hat nicht geklappt, wird dieses Jahr fest eingeplant.
Die Liste hat mir gezeigt:
Wünsche werden nicht abgehakt.
Wünsche werden gelebt.
Manches kam schneller in Bewegung als gedacht, anderes langsam – aber unbedingt mit Substanz.
Und ja: Einige Ziele waren echte Wünsche des Herzens, nicht nur To-Dos der Vernunft. Ein bisschen weniger Vernunft schadet och nich.
Ich denke grad an Reinhard Mey, der Dank Haftbefehl die Charts stürmte.
Vielleicht auch einfach, weil Reinhard Mey jede Menge gute Songs gemacht hat.
So auch Vernunft breitet sich aus über die Bundesrepublik Deutschland.
Wie oft hab ich das schon gehört. Wenn dann am Schluss der Hausmeister kommt. Und wischt und schrubbt „…unft breitet sich aus.“ Und dann isse weg. Die Vernunft. Ich hab Euch hier ne sehr geile, sehr berührende Gänsehaut-Version verlinkt.
Was diese Liste mir wirklich gezeigt hat
Diese To-want-Liste war kein Plan.
Sie war ein Spiegel.
Und nicht jeder Blick darin war einfach.
Sie hat gezeigt, wo es gezogen hat.
Wo Energie da war.
Und wo der Wunsch größer war als die Bereitschaft, ihm Raum zu geben.
Im Rückblick wird ziemlich klar:
Nicht jeder Wunsch wollte umgesetzt werden.
Aber jeder wollte ernst genommen werden.
Einige Punkte waren ambitioniert.
Andere eher: Mal sehen, wer du in zwölf Wochen bist.
Abrechnen heißt hier nicht abrechnen
Ich rechne nicht ab, um mir selbst Noten zu geben.
Oder im Nachhinein klüger oder naiver zu erscheinen.
Diese Abrechnung ist eher ein freundliches Innehalten.
Ein Abgleich zwischen dem, was ich mir damals vorgenommen habe, und dem, was heute tatsächlich geworden ist.
Und eine Erkenntnis, die ich nicht auf der Liste hatte:
mehr Geduld mit Mut — und weniger Geduld für unnötiges Zögern.
Und was das mit Losgehen zu tun hat
Wenn ich etwas mitnehme ins junge Jahr 2026, dann das:
Losgehen beginnt nicht mit perfekten Zielen.
Sondern mit Ehrlichkeit.
Mit dem Mut, sich die eigenen Wünsche anzuschauen — ohne Garantie, dass alle umgesetzt werden müssen.
Diese Abrechnung gehört deshalb genauso zu meinem Jahr wie das Losgehen selbst.
Das hier ist kein Abschluss.
Es ist eine Standortbestimmung.
Und ein Startpunkt.
Aus der Werkstatt. Wissen, das weiterhilft.
Ich möchte mitlesen & wissen, wie es hier weitergeht. Per Klick zu "Werkstatt-Notizen lesen".












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