Was folgt, ist kein Rückblick zum Abhaken. Sondern ein Gang durch das, was aus meinen To-Wants geworden ist.
Ich rechne nicht ab, um mir selbst Noten zu geben.
Oder im Nachhinein klüger oder naiver zu erscheinen.
Diese Abrechnung ist eher ein freundliches Innehalten. *** Ein Abgleich zwischen dem, was ich mir damals vorgenommen habe, und dem, was heute tatsächlich geworden ist. Und eine Erkenntnis, die ich nicht auf der Liste hatte:
mehr Geduld mit Mut — und weniger Ged
Es gibt diesen Moment, den viele Unternehmer:innen kennen:Man sitzt vor seiner eigenen Website, scrollt durch alte Texte, schaut sich das Logo an, liest das Angebot – und denkt plötzlich:
„Verdammt. Ich bin da längst raus. Ich hab mich weiterentwickelt – aber mein Außenauftritt hat’s nicht mitbekommen.“
Und dann spürst du dieses Ziehen in dir.
Nicht laut, nicht dramatisch.
Eher wie ein Stein im Schuh, den man ignoriert, bis es nicht mehr geht.
Du weißt, dass etwas nicht mehr
LESESTOFF zum 09. November.
Von Schubladen, Attributen und Irrtümern.
Dann kam diese aufregende Zeit. Revolution lag in der Luft – Unruhe, Nervosität, Mut. An einem Montag bin ich mit meinem Vater nach Leipzig gefahren, zur Demo. Tausende Menschen. Wir liefen über den Ring.
Mächtig war das.
Ungekannt.
Stark.