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Ostdeutsche Unternehmerinnen haben oft kein Kompetenzproblem. Sondern ein Marketingproblem.

  • Autorenbild: Antje
    Antje
  • vor 1 Tag
  • 2 Min. Lesezeit

Bescheidenheit ist sympathisch. Aber sie ist keine Positionierungsstrategie.




Marketing-Mentorin & OSTIMISTIN im Fläminger Winter

Ich kenne diesen Gedanken sehr gut.

Ich mache halt Marketing und Positionierung. Zielgruppe und das ganze Gedöns. Ich stell Dir ein paar Fragen. Und sortiere das ein bisschen mit Dir.

Und dann halte ich einen Workshop.

Und sehe, was passiert.


Menschen folgen meiner Anleitung.

Und bekommen plötzlich Zugriff auf ihr eigenes Angebot.

Sie können es klar benennen.

Sie entscheiden sich.

Sie treten anders auf.


Und ich merke:

Was sich für mich selbstverständlich anfühlt, ist für andere ein Durchbruch.

Das ist kein Einzelfall, es passiert mir immer wieder. Und ich bin vom Fach. Ich kenne die Mechanismen, sehe sie bei anderen glasklar. Und trotzdem passiert es mir selbst immer wieder. Und ist ein psychologischer Mechanismus.


Warum Kompetenz sich banal anfühlt


  1. Routine verzerrt Wahrnehmung. Was du oft tust, fühlt sich leicht an. Was sich leicht anfühlt, wirkt unspektakulär.

  2. Innensicht unterschätzt Wirkung. Du bewertest nach Aufwand. Der Markt bewertet nach Ergebnis.

  3. Sprachliche Relativierung schwächt Positionierung. Wörter wie „halt“, „eigentlich“, „ein bisschen“ markieren deine Leistung als nebensächlich.


Das Problem: Der Markt hört diese Relativierung.


Und ordnet dich entsprechend ein.

Nicht, weil du weniger kannst. Sondern weil du es kleiner formulierst.


Ostdeutsche Unternehmerinnen haben kein Kompetenzproblem. Sie haben ein Marketingproblem.


Was das konkret für dein Marketing bedeutet - zur Erinnerung: Ostdeutsche Unternehmerinnen haben kein Kompetenzproblem.


Wenn du deine Kompetenz als „normal“ einordnest,


  • formulierst du unscharf

  • argumentierst du defensiv

  • bepreist du vorsichtig


Das ist kein Mindset-Thema. Das ist Positionierungslogik.


Drei konkrete Schritte


1. Trenne Tätigkeit von Wirkung. Nicht: „Ich mache Workshops.“ Sondern: „Nach meinen Workshops können Teams X klar entscheiden.“


2. Prüfe deine Abschwächungen. Lies deinen letzten Post oder deine Website. Wo relativierst du dich sprachlich?


3. Teste Fremdwahrnehmung. Frage drei Kund:innen: „Was hat sich durch unsere Zusammenarbeit konkret verändert?“


Du wirst überrascht sein, wie wenig banal deine Arbeit beschrieben wird.


Ich stehe zu 150 % hinter dieser Marketing-Philosophie.


Nicht, weil sie spektakulär ist. Sondern weil sie Wirkung erzeugt.

Und Wirkung ist nie banal.


👉 Jetzt interessiert mich: Kennst Du das auch?

Wie äußert sich das bei Dir?

Und wie bewusst bist Du Dir darüber?


Ich bin Antje Aschenbach. Als Marketing-Mentorin begleite ich Selbstständige und Unternehmerinnen dabei, das Unverwechselbare an sich sichtbar zu machen – jenseits von reiner Expertise. 


👉 Meld dich bei mir,

wenn Du unverwechselbar werden willst.




Aus der Werkstatt.

 

ein verschwommenes Spiegelbild mit dicker, orangener Farbe, die den Spiegel hinabläuft

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