Fachlich souverän, aber persönlich auf Abstand
- Antje

- 22. Dez. 2025
- 3 Min. Lesezeit
Fachlich souverän zu arbeiten, reicht nicht mehr aus.
Du beherrschst dein Thema,
hast Erfahrung und arbeitest professionell.
Und trotzdem bleibt offen,
warum ausgerechnet DU die Richtige bist.
DU bist nicht sichtbar.
Inhaltsverzeichnis
1. Fachliche Souveränität und ihre Grenzen
Du arbeitest fachlich souverän auf hohem Niveau.
Sehr hoch.
Du kennst dein Thema, verfügst über Erfahrung und weißt, was es braucht, um deine Arbeit zuverlässig und professionell auszuführen. Deine Angebote sind sauber formuliert, strukturiert und fachlich belastbar.
Unterscheidest Du Dich von den anderen? Nein.
Deshalb entsteht mit der Zeit ein Bruch:
Obwohl fachlich alles stimmt, bleibt unklar, was genau DU anders machst.
Warum gerade du die Richtige bist.
Es fehlt nichts Fachliches.
Aber es entsteht keine tragfähige Verbindung.
Du bleibst auf Abstand.
Du wirst nicht wirklich greifbar.
Genau an diesem Punkt begleite ich viele Frauen:
wenn klar ist, dass sie gut sind –
aber noch nicht sichtbar wird, wodurch ihre Arbeit unterscheidbar ist.

2. Sichtbare Leistung und unsichtbare Arbeitsweise
In vielen Businesses steht die Leistung im Mittelpunkt:
Was Du anbietest, wie es funktioniert, welchen Nutzen es hat.
Das ist notwendig. Und sinnvoll.
Problematisch wird es dort, wo diese Sachlichkeit zur einzigen Ebene wird.
Dann bleibt offen,
wie du arbeitest,
wie du Entscheidungen triffst
und was für dich im Zweifel wichtiger ist als etwas anderes.
Warum stellst Du Dich in die eine lange Reihe der Anbieter?
DU machst es doch anders.
Die Menschen wollen sehen:
Was tut sie?
Was macht sie anders?
Für Dich ist das alles selbstverständlich. Für andere nicht.
Deshalb:
Erzähl es.
Erzähl, WIE Zusammenarbeit mit dir konkret aussieht.
Hier lohnt es sich, genauer hinzuschauen:
nicht auf dein Angebot, sondern auf deine Arbeitsweise.
Dabei unterstütze ich dich gern – ruhig, strukturiert und ohne Marketing-Sprech.
3. Erfahrung, Routine und Zurückhaltung
Du hast gelernt, dass Professionalität mit Zurückhaltung zu tun hat.
Dass Klarheit durch Sachlichkeit entsteht.
Und dass persönliche Einordnung schnell als unprofessionell gilt.
Das funktioniert – bis zu einem gewissen Punkt.
Mit wachsender Erfahrung wird deine Denk- und Arbeitsweise selbstverständlich.
Du erklärst weniger, begründest seltener und setzt mehr voraus.
Nicht bewusst.
Sondern, weil dein Vorgehen zur Routine geworden ist.
Fachlich ist alles vorhanden.
Aber deine Art zu arbeiten bleibt unsichtbar.
Genau hier lässt sich viel schärfen:
indem wir gemeinsam herausarbeiten,
was für dich selbstverständlich ist –
und für andere Orientierung sein kann.
4. Arbeitsweise als professioneller Faktor
Wenn von Persönlichkeit im Business gesprochen wird, entsteht häufig Ablehnung.
Zu oft wird sie mit Selbstdarstellung oder Privatem verwechselt.
Darum ist eine klare Abgrenzung notwendig.
Persönlichkeit zeigt sich nicht darin, zutiefst Persönliches preiszugeben.
Erzähle den Menschen, wie du arbeitest.
Zum Beispiel,
wie du Prioritäten setzt
wie du mit Komplexität umgehst
wo du Grenzen ziehst
Diese Aspekte sind echt wichtig für Menschen, die auf der Suche nach einer oder einem passenden Partner:in sind.
Diese Aspekte sind kein Zusatz zur fachlichen Arbeit.
Sie sind Teil deiner fachlichen Arbeit.
Sie lassen sich benennen, schärfen und bewusst einsetzen.
Auch dabei begleite ich dich gern –
damit genau diese Arbeitsweise in deiner Kommunikation sichtbar wird.
5. Passung als Grundlage von Zusammenarbeit
Du stellst Anforderungen an deine Kundinnen - nicht aus Prinzip.
Sondern weil deine Arbeit nur dann sinnvoll greifen kann, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind.
Dazu gehört die Bereitschaft,
Entscheidungen zu treffen,
Verantwortung für eigene Entscheidungen zu übernehmen
und umzusetzen - die nächsten Schritte zu gehen.
Diese Anforderungen sind keine persönliche Vorliebe von Dir.
Sie sind eine Konsequenz aus Erfahrung.
Ohne diese Bereitschaft bleibt Zusammenarbeit sachlich korrekt, aber wirkungslos.
Mit ihr wird sie "Yezzz, krass - ohne sie hätten wir das nie geschafft".
Zielgruppe entsteht nicht durch Beschreibung, sondern durch
"Cool, genau das passt zu mir.".
Solange du ausschließlich sachlich kommunizierst, bleibt offen,
für wen deine Arbeit tatsächlich geeignet ist.
Erst wenn sichtbar wird,
wie du arbeitest
welche Art von Zusammenarbeit du voraussetzt
wo deine Arbeit beginnt und wo sie endet
können Menschen für sich entscheiden, ob Du zu Ihnen passt.
Wenn du möchtest, arbeiten wir gemeinsam heraus,
wie genau diese Passung in deiner Kommunikation erkennbar wird –
klar, ruhig und stimmig.
Fachlich souverän
zu sein, ist die Voraussetzung.
Aber das reicht nicht.
Je erfahrener du arbeitest,
desto wichtiger wird die Frage nach der Art der Zusammenarbeit.
Nicht, weil dir Kompetenz fehlt.
Sondern weil Orientierung gebraucht wird.
Dort, wo deine Arbeitsweise sichtbar wird,
verschwindet der Abstand.
Und genau dort wird erkennbar,
warum GENAU DU die Richtige bist.
Wenn du magst, unterstütze ich dich dabei,
deine Arbeitsweise zu schärfen,
das Besondere deiner Arbeit herauszuarbeitenund so zu übersetzen,
dass es in deinem Marketing klar und stimmig sichtbar wird.
Nicht lauter.
Nicht aufgesetzt.
Sondern passend zu dir.





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