Das macht Dich NEUGIERIG?
Du bist selbst eine Frau, die ostdeutsch sozialisiert ist?
Dann komm gern zum Ostfrauen*Salon am 10. März 2026 um 18:30 Uhr
in den Gutshof Klein Glien (Coconat), zwischen Wiesenburg und Bad Belzig.
Eine Anmeldung ist erforderlich, die Details kommen per Mail.
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Eine Frage, die immer wieder auftaucht:
Was genau ist gemeint mit Ostfrau?
Im Sinne des Ostfrauen*Salons hat eine Ostfrau
*entweder selbst einen Teil ihres Lebens in der DDR gelebt*
oder
*ein Elternteil stammt aus der DDR*
Warum ist uns das wichtig?
Eine Aussage kommt immer wieder am Ende der Ostfrauen*Salons:
Ich habe noch nie so frei und ungeschönt das Erlebte erzählen können. Ohne mich erklären oder rechtfertigen zu müssen. Ohne gleich bewertet und in Schubladen gesteckt zu werden. Heute, hier, ging das.
Diese besondere Atmosphäre entsteht durch das bewusste Schaffen dieses Safespace, dieses geschützten Raumes für ostsozialisierte Frauen - ein Raum, in dem wir unter uns sind.


Erstmals im Fläming
Ostfrauen*Salon
35 Jahre deutsche Einheit: Am 2. Dezember 2025 fand erstmals ein Salonabend im Fläming statt – ein weiterer Schritt für das wachsende Netzwerk ostdeutscher Frauen.
Das zivilgesellschaftliche Projekt wurde 2024 von Isa Grütering ins Leben gerufen. Als ostsozialisierte Frau kennt sie die Leerstellen in der gesamtdeutschen Erinnerungskultur und die geringe Sichtbarkeit ostdeutscher Biografien – besonders weiblicher. Sie spricht über die Stärke ostdeutscher Frauen und darüber, dass für viele von ihnen Gleichwertigkeit kein Ziel, sondern gelebter Alltag war.
„35 Jahre Deutsche Einheit – aber wie einig sind wir wirklich? Seit ich das Thema aufgegriffen habe, erlebe ich eine riesige Resonanz“, sagt Grütering nachdenklich. „Unsere Geschichten wurden zu oft übergangen oder einfach als abgeschlossen betrachtet. Aber sie sind noch da – lebendig, vielstimmig und oft unausgesprochen. Der Ostfrauen*Salon gibt ihnen Raum und Stimme.“
Und dennoch: Es gibt sie nicht, die eine Ostfrau. Jede bringt ihre eigene Geschichte und Perspektive mit – genau das macht die Gespräche im von Grütering geschaffenen Salon-Format so lebendig.


